Rost am Käfer: Wo er wirklich anfängt (und wie man ihn richtig stoppt)

15.01.2025

Rost ist beim Käfer kein „Defekt", eher eine Tradition. Die schlechte Nachricht: Er kommt. Die gute: Man kann ihn dauerhaft stoppen — wenn man versteht, wo er startet und warum.

Die typischen Rostzonen (Spoiler: nicht nur da, wo man's sieht)

  • Schweller & Heizkanäle: Feuchtigkeit + Schmutz + innenliegende Bereiche = Party.
  • Bodenhälften / Rahmenkopf: Besonders bei Standfahrzeugen.
  • Radläufe & Kotflügelkanten: Steinschlag + Dreck.
  • Reserveradmulde & Kofferraumbereich: Wasser steht gerne.
  • Fensterrahmen / Dichtungen: Poröse Gummis lassen Wasser rein — langsam, aber sicher.

Warnzeichen, die du ernst nehmen solltest

  • Blasen unter dem Lack
  • „knusprige" Kanten am Schweller
  • muffiger Innenraumgeruch
  • Wasser im Kofferraum / unter Teppichen
  • Spaltmaße, die sich „verändert" haben

Richtig reparieren heißt: Blech statt Kosmetik

Kurz gesagt: Spachtel ist kein Tragwerk. Eine nachhaltige Reparatur umfasst:

  • freilegen & bewerten (auch innen!)
  • sauber heraustrennen bis gesundes Material
  • passgenau einsetzen (Repro-Teile anpassen ist normal)
  • verschweißen & versiegeln
  • Korrosionsschutzaufbau (Grundierung, Nahtabdichtung, Hohlraumkonservierung)

Der häufigste Fehler

„Nur außen" reparieren. Rost ist oft wie ein Eisberg: außen klein, innen groß. Wer nur die Oberfläche hübsch macht, kauft sich Zeit — aber keine Lösung.

Fazit

Ein Käfer kann rostfrei werden. Nicht „für den TÜV", sondern wirklich. Der Trick ist, den Rost als Systemproblem zu behandeln: Wasserwege, Hohlräume, Abdichtungen, Schutzaufbau.

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